Praktika in der heutigen Zeit
Praktika sind ja grundsätzlich dazu vorgesehen, einen ersten Einblick in einen Beruf gewinnen und einfach mal einen ganz normalen Berufsalltag mitbekommen zu können. Immerhin ist dieser ein ganz anderer als der Schulalltag – vorausgesetzt man ist kein Lehrer. Wobei diese Drei- bis Vierwöchigen Schulpraktika tatsächlich nicht mehr als nur einen Einblick vermitteln können. Aufgrund der kurzen Zeit.
Im Gegensatz dazu gibt es dann ja noch die Möglichkeit, freiwillig eines zu absolvieren. Dies wird vor allem dann gerne gemacht, wenn man keinen direkten Anschluss nach der Schule zur Ausbildung oder zum Studium hin bekommt. Und damit da dann eben keine Patchworkboigrafie entsteht, machen viele lieber ein Praktikum. Das geht dann in der Regel etwas über die Zeit eines normalen Schulpraktikums hinaus und man lernt im Vergleich dazu wirklich etwas vom Berufsalltag.
Und dann gibt es natürlich auch noch Schulformen, die ein Langzeitpraktikum fest im Schulplan verankert haben. Wie bei der Fachoberschule. Da geht man in der gesamten elften Klasse für drei Tage ins Praktikum. Dies reicht dann nicht nur um in den Berufsalltag reinschnuppern zu können, sondern man landet direkt mitten drin: Man muss dann wie jeder andere früh aufstehen, arbeitet 8 Stunden am Tag und kommt dann erst am Abend nach Hause. Das 3 Tage in der Woche. Die restlichen zwei Tage der Woche hat man den ganz normalen Schulalltag mit allem was dazu gehört: Hausaufgaben, Referate, lernen für Arbeiten und so weiter. Dadurch wird das in dem Moment zwar zu einer nicht wirklich optimalen Lösung, allerdings bekommt man wirkliche Berufserfahrung vermittelt.
Grundsätzlich kann man sagen das Praktika einem echte Vorteile auf dem Arbeitsmarkt bringen können, wobei man ganz klar sagen kann, dass längerfristige mehr bringen als kurzfristige.
Von René R.
