Der Energiepass für Immobilien
Wer Immobilien verkaufen oder vermieten möchte, muss nach der Energiesparverordnung neuerdings einen Energiepass für das Gebäude vorlegen können. Nun muss nicht gleich jeder Eigentümer eines Hauses sich diesen Energiepass besorgen, hier sollte man zuerst einmal im Internet bei Immobilien, wie auf www.immobilien-inserieren.ch, die aktuellsten Informationen nachlesen. Aber dennoch ist der Energiepass eine gute Sache, denn er gibt nicht nur Auskunft über den Energieverbrauch eines Hauses, sondern zeigt auch die Schwachstellen der Immobilien auf, so dass man nicht mehr länger im Hinblick auf die anfallenden Betriebskosten die „Katze im Sack“ mieten oder kaufen muss und als einziger Anhaltspunkt die oft geschönten Angaben von Vermietern und Verkäufern zur Verfügung stehen.
Der Energiepass nimmt dabei vor allem die Problemzonen unter die Lupe. Das können mangelhafte Isolationen an der Fassade sein. Auch eine defekte Nässesperre zwischen Keller und Erdgeschoss sorgt nicht nur für unschöne Stockflecken, sondern lässt den Bedarf an Heizenergie in den betroffenen Bereichen stark ansteigen. Großes Potential für Energieverluste besitzt das Dach. Vor allem Altbauten haben unter den Dachziegeln lediglich Unterspannbahnen gegen Nässeeinbrüche und von einer Thermoisolation finden sich nicht einmal Ansätze. Dabei kann man dort auf sehr einfache Weise gegensteuern, indem man die Innenhaut des Daches entweder mit Dämmwolle verkleidet oder den Fußboden des Dachbodens mit Platten belegt, auf deren Unterseite eine Styroporschicht für die Wärmeisolation sorgt. Diese Art der Isolation lässt sich auch an Kellerdecken anbringen.
Darüber hinaus sind Türen und Fenster häufig weit offene Tore für Energieverluste. Abgesehen von fehlenden Isolierverglasungen sorgen hier defekte Verriegelungen und/oder verzogene Rahmen häufig für größere Wärmeverluste. Wer dort mit einfachen Mitteln prüfen möchte, der geht einfach mit einer brennenden Kerze einmal rund um Fensterflügel und Türblätter herum. Das Flackern verrät die Stellen, wo Zugluft eindringt. Oft sorgen ganz einfache Mittel wie das Einkleben von Schaumstoffbändern und das Nachstellen der Verriegelungen für Abhilfe. Mit welchen Maßnahmen man außerdem die Energiebilanz von Immobilien verbessern kann, steht auf immobilien-und.ch in den veröffentlichten Tipps und Tricks rund ums Energiesparen. Auch kleine Veränderungen haben oft große Auswirkungen auf den bedarfsorientierten Energiepass von Wohn- und Gewerbegebäuden.
Von Sandra Müller
