DSL Flatrate Anschluss über Satelliten
Das Internet ist heutzutage nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken. So gut wie jeder nutzt es entweder zur Kommunikation, um sein Geschäft zu erweitern oder publik zu machen, zur Unterhaltung, um einzukaufen oder um seine Bankgeschäfte abzuwickeln. Die riesen Fülle die das Internet hergibt ist nahezu unbegrenzt und wächst täglich um mehrere 1000 Seiten. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Internettechnik stetig weiter entwickelt. Der zur Zeit schnellste Anschlusstyp ist das DSL ( Digital Subscriber Line) . Doch diese Art der Datenübertragung ist bei weitem noch längst nicht überall in Deutschland verbreitet. Was ist also mit denen, die kein DSL- Anschluss besitzen können. Alternativlösungen sind z.B. DSL über Satelliten, doch diese Art der Internetverbindung bringt vielerlei Probleme mit sich. Vielleicht wird sich auch in Zukunft eher mobiles Internet über das Mobilfunk-Netz durchsetzen.
Als Beispiel werde ich meine Probleme mit unserem DSL- Satellitenanschluss präsentieren. Wegen meiner eher abgeschiedenen Wohngegend im Dorf, besitze ich keinen direkten DSL- Anschluss. Da ich aber genauso wenig auf schnelles Internet verzichten wollte, hab ich mir vor einem Jahr einen Breitbandanschluss ( 1000 kbit/s) über Satelliten besorgt. Zu Anfang war es natürlich ein enormer und echt positiver Unterschied zu meinem sonst sehr langsamen Modemanschluss ( 128 kbit/s) . Doch die Probleme ließen nicht lange auf sich warten. Äußerliche Einwirkungen auf die Satellitenschüssel, z.B. Wind und Wetter, Vögel ließen die 1000 kbit/s schon mal auf mickrige 50 kbit/s sinken, oder die Verbindung kappte völligst. Von Zeit zu Zeit kappte die Verbindung auch ohne äußere Einwirkungen, auf Anfrage an die Internetgesellschaft, kam die Antwort, dass die Technik konfiguriert wird und dass das regelmäßig vorkommen wird.
Als Endlösung für schnelle Internetverbindung kann man das Satelliteninternet also nicht benutzen. Da heißt es nur noch darauf zu warten, dass sich das übliche DSL schnell ausbreitet damit solche Probleme nicht mehr zu Stande kommen.
Von Marco Hoelker-Wehde / digital soul - media production
